Homöopathie erfasst den Patienten als ein ganzheitliches Individuum. Primär wird der Mensch behandelt und nicht eine Krankheit. Die homöopathischen Mittel wirken auf die Abwehrkräfte, sie stärken die Lebenskraft mit dem Ziel der schnellen, sanften und dauerhaften Heilung sowohl akuter wie chronischer Verstimmungen.
Sie beruht auf Prinzipien, die älter sind als Hippokrates. Begründet wurde sie vor mehr als 220 Jahren vom deutschen Arzt und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann. Seine Gesetzmäßigkeiten sind immer noch aktuell und werden bestätigt duch die Quantenphysik..
Ja. Es gibt mehr als 3.600 Studien an Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, die die Wirksamkeit der homöopathischen Arzeimittel belegen. Darunter sind mehr als 1.100 Homöopathie-Studien am Menschen, davon fast 360 placebokontrollierte randomisierte Doppelblind-Studien. Hinzu kommen direkte Erfahrungen von Therapeuten und vor allem Patienten seit mehr als 220 Jahren.

Hahnemann sprach in seinem Standardwerk "Organon der Heilkunst" statt von Homöopathie von Homöopathik. Der Begriff steht für erprobte Prinzipien mit Berücksichtigung der so genannten Miasmatik. Gemeint ist damit die ererbte konstitututionelle Verfasstheit eines jeden Menschen, oder die genetische Prägung, wie man es heute wohl eher sagen würde - wobei Miasmatik als deutlich weiter gefasst zu verstehen wäre.
Miasmatik bezieht neben den klinischen Symptomren unter anderem auch die Gemütsverfassung des Patienten mit ein, ebenso seine Lebensumstände und Gewohnheiten sowie die seiner Ahnen.
Homöopathiker fragen deshalb im Erstgespräch mit dem Patienten gründlich nach Symptomen und Erkrankungen von Geburt an, nach den Krankheiten der Eltern und Großeltern sowie bisherige medizinische Behandlungen, Medikamenteneinnahmen und Impfungen. Eine solche Anamnese kann mitunter zwei Stunden dauern. Sie ist das Fundament der Behandlung und hilft, das individuell passende Medikament vor allem bei chronischen Verstimmungen des Patienten zu finden.
Meine Arbeit basiert auf diesen Gesetzmäßigkeiten der Homöopathik und Miasmatik.
